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01/1985 – 07/1990: Sales Manager / Stellvertreter des Leiters der Auslandsvertretung bei Carl Zeiss Jena in Prag
Im Sommer 1923 – nach dreijähriger mühevoller Entwicklungszeit – konnte Bauersfeld den ersten, für das Deutsche Museum bestimmten Planetariums-projektor in einer von ihm erdachten Kuppel auf dem Fabrikdach von Carl Zeiss in Jena vorführen. Die offizielle Eröffnung des ersten Planetariums der Welt mit dem Modell I erfolgte im Mai 1925 aus Anlass der Eröffnung des neuen Sammlungsbaus des Deutschen Museums in München.
Ausrüstung des Planetariums Prag mit einem neuen Planetariumsprojektor
Das Planetarium Prag befindet sich am Rande des Königlichen Wildgeheges Stromovka in der Nähe des Prager Ausstellungsgeländes. Mit seinem runden Gebäude, das einen Durchmesser von 50 m erreicht, gehört es zu den größten Planetarien der Welt. Das Planetarium nahm im November 1960 den regelmäßigen Betrieb auf. Ende der 80er Jahre wurde eine Ersatz-
investition für den 1954 von
Carl Zeiss Jena gefertigten großen Planetariumsprojektor erforder-
lich, nachdem dieser bis 1988 im Einsatz war.
Beteiligung an der Ausschreibung durch Carl Zeiss Jena mit seiner Vertretung in Prag
Vertragsverhandlungen zwischen Carl Zeiss Jena, dem Außenhandelsunternehmen Merkuria und Planetarium Prag
Durchsetzung gegenüber Angeboten der Mitbe-werber: Zuschlag geht an Carl Zeiss Jena
Planetarium Prag entscheidet sich für die Lieferung eines Projektors vom Typ Cosmorama (von diesem Planetariumstyp sind weltweit noch drei Geräte aktiv im Einsatz – außer in Prag in Berlin und Edmonton)
Fertigung des Planetariumsprojektors Cosmorama bei Carl Zeiss Jena im Jahre 1990
Lieferung und Montage 1991 im zwischenzeitlich komplett rekonstruierten Planetarium Prag, das wieder den Vorführungsbetrieb aufnehmen konnte
Herzstück des Hauses ist der rechnergesteuerte Planetariumsprojektor im 23,5 m großen Kuppelsaal für 210 Zuschauer
Ermöglichung einer brillianten Darstellung sowohl des gestirnten Himmels mit mehr als 9.000 Sternen als auch einer Vielzahl astronomischer Phänomene aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft am künstlichen Himmel